Erinnerungen

 

 

Die Legende berichtet, daß Parzival nach einem Land des Westens aufbrach, woher er niemals zurückkehrte. Er fuhr mit einem Schiff, dessen Segel mit dem gestickten Templerkreuz geschmückt waren und hatte den Gral bei sich. Dieses westliche Land ist unser Amerika des Südpols (der einstmals der Nordpol war). Die Templer waren schon vorher dagewesen. Doch noch vor diesen waren die Wikinger da und, noch viel früher, die göttlichen Hyperboreer, die Riesen, die Weißen Götter. Sie waren von anderen Sternen gekommen, von der Venus, dem Morgenstern, der Stern des Schillen-Chile.

Parzival glaubte, daß das Ende des Goldenen Zeitalters, daß die Götterdämmerung unwiederbringlich seien, daß die Verwüstete Erde jetzt nicht zu ihrer vollen Sonnenkraft zurückfinden werde, sondern wieder verwüstet würde; er wußte, daß König Anfortas und König Artur zu den Seligen Inseln nach Avallon gereist waren, wo sie von den Walküren, den hyperboreischen Zauberinnen der magischen Liebe, geheilt werden sollten, daß Friedrich Rotbart in einem Berge schläft bis ihn der Rabe Wotans am Ende der Zeiten wecken wird. Parzival reiste sodann zu der Stadt der Cäsaren, der Weißen Götter, in die mythischen Regionen des Südpols, der einstmals der Nordpol war.

In der Hoffnung, daß sich der Große Zyklus erfüllen, daß Kali-Yuga sein schreckliches Ende erreichen werde und das „letzte Zeitalter der Cumea, der Jungfrau, das Reich Saturns und Rea, von neuem kommen werde.

Die Jahrhunderte zu dem Goldenen Zeitalter zurückkehren. Und der eine wie der andere Pol von einem goldenen Geschlecht, dem wertvollsten, bevölkert werde".

Dann wird sich das Geheimnis des Gral offenbaren. Endlich wird man auf die "Frage" antworten, was wir auf dieser Erde, seit wir geboren wurden bis wir hier gefallen sind, gemacht haben. Und seitdem Baldur und Jason starben.

 

 

 

 

 

 

 

 
 

Die goldene Sage berichtet, daß der erste Troubadour, der Kenntnis von den geheimen Regeln des trobar clus besaß, diese von einem Falken oder Raben erhalten hatte, der auf dem höchsten Ast einer goldenen Steineiche saß.  Die von Bischof Bonifatius, der eigentlich Winfried hieß, gefällte Donar-Eiche oder die Esche Yggdrasil, die von Karl dem Großen zerstört wurde. An diesem Baum wurde auch Wotan "gekreuzigt", damit er die magischen, befreienden Runen entdecke.

 

 

Neun Nächte lang hing er an diesem Baum. Ygg-drassil (Ygg = Schrecken). 

Dies geschah alles um uns einen anderen Kosmos zu übergeben als den, in welchem wir jetzt leben. Die Runen wurden ihm von einem goldenen Raben gebracht. Deshalb muß Wotan wohl der erste Troubadour gewesen sein. Die Runen sind die geheimen Zeichen, die man nur trobar  clus  (finden)  kann.  Auch Jason, ein anderer Name für den ersten Troubadour - trovare heißt finden -, entdeckte das Goldene Vlies, an einem Baumast hängend in Lamella, das in Wirklichkeit Dodona ist und in Hyperborea, am Nordpol liegt, unter der Schwarzen Mitternachtssonne.

Und dies alles ist, wie wir schon sagten, nun zum Südpol übergegangen. Bei der Schwarzen Sonne, in der Nacht der Vergangenheit, in dem Ruhme dieser Nacht, in den Straßen einer Stadt, die es nicht mehr gibt. In jener Stadt, die Santiago de la Nueva Extremadura, des Neuen Extrems, von jenem anderen Ende, geheißen hat.

Die Taten eines einzelnen Lebens zählen nicht, sie sind dem Tode geweiht, dem Nichts, sie zersetzen sich in dem Licht der Goldenen Sonne. Deswegen interessieren mich die persönlichen Biographien nicht. Wie unsere Vorfahren, lege auch ich nur Wert auf das Urbildliche, den Mythos und die Sage. Nur derjenige lebt, der in der Lage war, sich in dasFeuer eines hyperboreischen Archetypus einzubeziehen, in seine Ewigkeit und seine Ewige Wiederkehr.

Die Geschichte und die Geschichtsschreibung unserer Zeit lassen mich kalt. Nur der wird in das Ewige einbezogen, der hier unten das archetypische und mythische Leben unserer Götter nachvollzieht, der ihr Darsteller oder Ausführender wird. Die hyperboreischen Könige, die Pharaonen Ägyptens, die Kaiser von China und Japan, die Inkas und der Führer verkörperten Götter, waren von einem Gott erfüllt und konnten hier auf Erden die Wiedergabe eines Gottes selbst werden. Dasselbe wird mit einigen Völkern und gewissen Zivilisationen anderer Zeitalter geschehen müssen. Auch mit den Helden.

Wenn jemand, dies verstehend, aber auch ohne es zu verstehen, durch seinen wesentlichen Existenzkampf, sein Emporkommen, für würdig befunden wird, diese geheime Grenze zu überschreiten, diesen Archetypus einzubeziehen oder zum Ausdruck zu bringen, so wird er mit einem Schlage ontologische Wirklichkeit erhalten und sich von einem homo terrenus in einen homo de coelo verwandeln. Nun ist er bereits unsterblich, denn er wird immer in die Ewige Rückkehr dieses Archetypus zurückkommen, hierher oder wo es auch sein mag. In Ihn (wie in Sich-Selbst) oder einen Anderen.

Jedesmal, wenn es mir gegeben war, in diesem Leben jemanden zu finden, der einen hyperboreischen Archetypus verkörperte, hat mich die durch sein Drama hervorgerufene Erschütterung beinahe bis an den Rand des Verschwindens gebracht und mich bis ins Innerste meines Wesens erschaudern lassen. Auch wenn sich das Erlebnis nicht so entwickelt haben kann, um es deuten zu können und mit einem Sinn zu versehen. Das war nicht nötig, denn das Geheimnisvolle vollzog sich jenseits des bewußten Geistes und der Vernunft.

Das ist das Thema des ersten Teiles dieses Werkes. Eine Geschichte anderer Art, des Mythos und der Legende. Die Erinnerungen des Archetypus, unseres Archetypus.

 

 

 

Doch, siehe da, in unserer Zeit ist ein Gott unter die Menschen herabgekommen und wir, die wir seine Gläubigern waren und sind, nehmen nach und nach an seiner Erleuchtung teil. Deswegen spricht Er auch manchmal für uns. Denn wir werden "Aufgeweckte" sein innerhalb der Enthüllung seines Mysteriums.

Wenn diese gewaltige Energie, dieser Gott, dieser Archetypus auf die Erde hinabkommt, wird er nicht wie ein Ich, sondern als WIR erscheinen. Er verkörpert sich nicht in einen einzigen, sondern in mehreren, gleichzeitig ein ganzes Volk teilnehmen lassend, eine Welt mit sich fortreißend, hypnotisierend, mit sich reißend. Aber nur in einer Person findet er das geeignetste Werkzeug, weil diese sich in seinem Körper, seinem Sinn, seiner Seele und Geist, in allen seinen Trägern vorbereitet hat, um ihn zu empfangen. So daß sie verschwindet - ohne zu verschwinden - um den Gott, den Archetypus zu empfangen, um durch Ihn gebraucht zu werden.  Also "ist es erforderlich, daß ich sterbe, damit Er lebt".

Es ist der mystische,
einweihende Tod. Ein Sterben ohne sterben, ein Sterben um zu leben, ein "ich sterbe, weil ich nicht sterbe". Es ist das Mysterium des Tulku, des tantrischen tibetanischen Buddhismus und des Boddhisatva, der nicht in einen, sondern in mehreren verkörpert. Eines Gottes oder eines Befreiten Wesens, das freiwillig auf die Erde zurückkehrt, um den Menschen zu helfen sich in ein göttliches Wesen zu verwandeln. Aber nicht allen Menschen, nur den Helden, den Vîras, den umgewandelten Halbgöttern. Niemals den Tier-Menschen. Gegen diese göttliche Anstrengung geistiger Alchimie kämpfen die Elementarwesen, die elementaren Teuflischen, die Kräfte des Bösen und des Chaos.

 

Als Archetypus oder geläufiger Archetyp, Plural Archetypen, bezeichnet die Analytische Psychologie die dem kollektiven Unbewussten zugehörigen Grundstrukturen menschlicher Vorstellungs- und Handlungsmuster. Das Wort stammt aus griechisch archē, „Ursprung“, mit zugehörigem Präfix archi-, „Ur-, Ober-, Haupt“, und typos, „Schlag, Abdruck“ (nach typein = „schlagen“) und bedeutet also wörtlich etwa „Ur- oder Grundprägung“.

 

 

Das Mysterium muß man wohl der heiligen Geographie, der Erde, zuordnen. Chile, Land von erhabener Schönheit, mit unerreichbaren und reinen Gipfeln, die die weißen Götter bewohnten. In dieser heiligen Region, im Innern der Berge ist es, wo sich einst die Riesen der Alten Sonne hinflüchteten. Mehr noch, die Berge selbst sind diese versteinerten Riesen, die eines Tages wieder einen aus den Wassern emporgestiegenen Kontinent bevölkern werden, der Kontinent des Geistes, nach der großen Katastrophe, die Kali-Yuga, die Dunkelste Epoche, beschließen wird. Hier in den Bergen befindet sich auch die verzauberte Stadt, die man im Himalaja Agartha nannte und in den Anden ist es die Stadt der Cäsaren. Hier hatte sich der Gral verborgen und leben die unsterblichen hyperboreischen Siddhas, die verschwundenen Priester der Wikinger, die Templer, die Könige der Inkas und unser Führer mit seinen getreuesten Mitarbeitern, seinen Magiern und seinen Weisen. Auch Parzival kam in diese Welt des Südens.

Es gibt nichts Wahrhaftigeres als die Legende und den Mythos. Alles, was darunter ist, gehört ins Reich des Untermenschlichen. Dieses Land am Ende der Welt ist das Land der Legenden und des Mythos. Deswegen befinde ich mich wieder hier, zurückgekehrt von einer Suche in weiten Fernen. Die Menschen, die heute die Fläche dieser Erde bewohnen, wissen nichts von diesen Wahrheiten, sie leben in einem dauernd gestörten Verhältnis zu dieser prächtigen Landschaft und in Unkenntnis der Götter, die sie weder verehren noch ihnen Gehorsam erweisen. Es sind die überlebenden Sklaven von Atlantis, die ungeheuerlich vermischten Rassen, ohne Richtung noch Glauben, alles Schöne und Überragende hassend, wie das Erhabene im Hintergrund der Landschaft, die Götter dieser vertrauten, verkörperten Erde. Mit Ausnahme einiger weniger Männer und Frauen, die immer noch die Zugänge zu den Plätzen der Hyperboreischen Götter und des Ewigen Lebens suchen.

Und diese heilige Erde, von innen her von dem polaren Licht der Schwarzen Sonne erleuchtet, dieses Land des Morgensterns, Oiyehue, und des Warnzeichens des Grünen Strahls durch esoterische Polarisation, wird die unheilverkündeten Angriffe des Herrn der Schatten, Vertreter des Chaos, zu ertragen haben. Es ist wahr, auf der Oberfläche dieser sichtbaren Erde sind das seine Gebiete. Die ganze Gegend ist eine leichte Beute, weil sie die untere Zone des Planeten  symbolisiert, wo die mächtigen  Kräfte  der Libido kreisen und herrschen. Hier befindet sich das Geschlecht des Planeten, die Chakras Muladhara und Svadisthana, das lebendige Wesen, das die physische, sichtbare Erde ist. In ihrem Reich bewegen wir uns. Nur durch die Einweihung werden wir überleben und siegen können.

Andernfalls werden uns die furchtbaren Schwingungen dieser südpolaren Zone zerstören mitsamt unseren Träumen, wie alle Generationen derjenigen Menschen, die hier gelebt haben. Nur die Verklärung der Landschaft, die Befreiung der Riesenfelsen der Anden, die Einweihungs-Verwandlung, die Auferstehung nach dem mystischen Tod, die Begegnung mit den Eingängen zur Verzauberten Stadt, zum Erd-Innern, zu den Oasen der Antarktis, die Verwandlung des Menschen in Gott, in den Totalen Menschen, werden es möglich machen zu überleben und unsterblich zu werden.

Um dies besser zu empfinden und zu begreifen, wird eine Jahrhundert-Perspektive, vielleicht sogar ganze Zeitalter vonnöten sein. Denn, wenn dies die heilige Zone des Planeten war, wo die Weißen Hyperboreischen Götter, die Venusschen, die Scharen Luzifers (um diesen und keinen anderen Namen zu gebrauchen, weil sie den meisten unbekannt sind), die der Mama-Occlo, der Konticsi Huirakocha und Quetzalcóatl, die Parzivals und der Templer, Zuflucht gefunden haben, dann war es unvermeidlich, daß auch ihre Mond-Feinde hier erschienen, die sie im gesamten Universum bekämpfen. Nur mit diesem Verständnis ist es möglich, den geheimen Grund des Kreuzzuges, den man "Entdeckung Amerikas" nannte, zu erahnen. Man wußte bereits, daß die Wikinger auf den Spuren der Hyperboreer in diese Gegend der Welt gekommen waren, große, arische Zivilisations-Zentren (der wiedergeborenen Götter, der "Zweimal Geborenen") wieder aufbauten und erbauten, Tiahuanacu der Atumarunas und andere, dort, wo heute Mexiko und das Land der Mayas ist. Es sind die Zivilisationen von Quetzalcóatl, der Gefiederten Schlange.

Columbus, hat eine geheime Mission erfüllt; in Portugal brachte er Karten von Wikinger- und bretonischen Expeditionen in seinen Besitz. Seine "Entdeckungsreise" war in Wirklichkeit eine Wieder-Entdeckung von den Spuren derjenigen folgend, die die Aufenthaltsorte der Weißen Götter und des Gral wiedergefunden hatten.

Die Dunkelste Epoche schritt in ihrer Involution mit Beschleunigung voran. Die Vertreter des Lichts in dieser Welt wußten bereits, daß sie nach der Zerstörung der Templer und nach dem Dreißigjährigen Krieg nichts mehr machen konnten, außer den Gral zu beschützen und darauf zu warten, daß die Große Welle alles untertaucht. Allein, "nach weiteren siebenhundert Jahren wird der Lorbeerbaum wieder blühen", wie die Katharer  sagten,  und  einen  neuen  Versuch  würde  man  mit  der  Inkarnation  eines  Avatar machen, um Erfolg im Verlust zu haben, innerhalb der unheilvollen Schatten des Kali-Yuga.

Die Karten von Amerika und seiner ozeanischen Routen wurden in den portugiesischen Archiven gefunden, weil die Templer nach Portugal geflüchtet waren. Das Portugiesische Imperium, eine wunderbare Angelegenheit, war den Templern zu verdanken. Es war auch ein Schiff mit der Flagge der Templer, das Parzival mit dem Gral in ein Land des Westens brachte (des geheimen Westens, in welchem die Schwarze Sonne der Polarnacht nie untergeht), woher er niemals wiederkehrte, wie die Legende zu berichten weiß.

Wie das Glück eines verhängnisvollen Gesetzes ist es, wohin das Licht geht, dahin geht auch der Schatten. Je mehr Licht, umso mehr Schatten. Die Auferstehung der Götter, des Menschen-Gottes.

 

 

 Lebenskreis und Mandala Part2 Fortsetzung

 

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